Permakultur

Das diesjährige Enviroswiss-Weekend setzt sich mit Diversität, Nachhaltigkeit und geschlossenen Kreisläufen auseinander. Im Zentrum steht Permakultur. Kann diese Bewegung eine Lösung für die wiederkehrenden Probleme darstellen, die in dem Produktionssystem von Nahrungsmitteln auftreten?

Bisher kam in der Schweiz das Prinzip der Permakultur vor allem in der Selbstversorgung und im kleingärtnerischen Bereich zur Anwendung. Der Sprung in die produzierende Landwirtschaft gestaltete sich bisher schwierig. Doch in den letzten Jahren wurden zunehmend Anstrengungen unternommen, die Permakultur in der Landwirtschaft weiterzuentwickeln. Nicht nur in der Schweiz bestehen diesbezüglich Bestrebungen, sondern auch im benachbarten Ausland (insbesondere in Frankreich und Österreich), wo bereits seit längerem Permakultursysteme erforscht werden. Permakultur setzt sich nun für eine naturnahe Form der Landwirtschaft ein, jedoch hat sie weitere Hauptziele: Sie sorgt für stabile Ökosysteme, die für eine langfristige Nutzung ausgerichtet sind und zum Teil eine Selbstregulierung bewirken, sie bildet ökologische sowie ökonomische und soziale Strukturen; sie verknüpft einzelne Elemente – Pflanzen, Tiere und sogar Gebäude – zu geschlossenen Kreisläufen. Schliesslich zeigt sich die Diversität, sogar in unseren Tellern.

Die obenstehenden Themen – die Erhaltung der Energie im System, die naturnahe Landwirtschaft, die Zusammenarbeit in Gemeinschaft, die Multifunktionalität und die Diversität – werden im diesjährigen Weekend behandelt, damit sich die Studierenden am Ende des Wochenendes eine Meinung über die Fragestellung bilden können.